Das Preisschild des Ärger

Um den (finanziellen) Erfolg zu steigern, gehen Unternehmen meist den Weg der Kostenreduktion. Mit Personal-Abbau, verschlankten Prozessen, günstigeren Beschaffungsmassnahmen, Reduktion von Ausbildungsbeiträgen, Streichen von Fringe Benefits (Reka-Checks, kostenfreier Kaffee etc.) und anderen geldwerten Massnahmen soll das Ergebnis verbessert werden.

Was dabei häufig vergessen geht, sind Einsparungen auf einer ganz anderen Ebene.
Nämlich Einsparungen in Bezug auf verschwendete Energie. Energie, die verbraucht wird durch Ärger, durch Konflikte, Unzufriedenheit sowie in Form von Zweifeln oder Widerständen. Und diese Kosten sind relevant – auch wenn sie nicht direkt in der Buchhaltung in Erscheinung treten, sondern eher auf «versteckten Konti» sichtbar sind.

Hier mal ein kleines Beispiel «aus dem Leben».
Ein Teammitglied nervt sich, weil sein Vorgesetzter sich total ins Micromanagement verliebt hat und sich dauernd in seine Aufgaben einmischt, alles kontrollieren und bei allen Entscheiden mitreden will. Und da macht sich nun der Ärger breit.

Was kostet wohl nur schon dieser «kleine Fall»?

Sagen wir mal, der Mitarbeiter regt sich an diesem Tag während rund 15 Minuten auf. Also nur «kurz», quasi J. Aber hier hört die Geschichte ja nicht auf … denn: er trifft im Laufe des Tages auf 2 Kollegen und erzählt vom Vorfall. Die regen sich mit auf. Kostet nochmals 3 x 15 Minuten Ärger. Dann gehen  die 2 Kollegen zum Mittagessen, wo sie vier anderen Kollegen vom Ärger berichten und sich gleich wieder mit aufregen. Grad nochmals 6 x 15 min. erleber Ärger – verschwendete Energie.

Abends zu Hause, erzählen alle Involvierten – inzwischen sind es schon 7 Personen – ihren PartnerInnen darüber, was in der Firma gerade schief läuft. Nochmals 7 neu involvierte Menschen. Nochmals rund 15 min. pro Person Zeit plus Energieverlust. Und so geht die Geschichte weiter und weiter und weiter. Und aus einer 15-minütigen Ärger-Phase sind wir inzwischen bei 360 Minuten, die nach einem einzigen Tag (!) in dieses Thema investiert worden sind. Ganz zu schweigen von den Emotionen, die Kraft kosten und auch Freude mindern. A propos: Über die Zeit, die der Vorgesetzte mit seinem Micromanagement verschwendet, haben wir bis anhin noch gar nicht gesprochen … das käme dann also auch noch dazu.

Wir bleiben jedoch mal beim Mitarbeiter und bei seinem ursprünglichen Ärger von 15 min., der nach 1 Tag bereits Kosten von 360 Minuten nach sich gezogen hat. Und in diesen 360 Minuten liegt der Fokus nicht nur beim Ärger, sondern es findet eben auch keine produktive Arbeitsleistung statt. Geschweige denn, dass kreative Ideen entstehen oder sich eine konstruktiv-einladende Arbeitsatmosphäre ausbreiten würde. Vielmehr zieht der Ärger seine Kreise und nimmt zunehmend mehr Raum ein.

Was gibt es hier zu lernen?
Ärger – oder generell gesagt – kräftezehrende Emotionen sind teuer. Und wenn schon ein «kleiner Ärger» von 15 Minuten ganz schnell 360 Minuten – 6 Stunden – an Zeit und Arbeitskraft kostet …. was lösen dann erst die grösseren Unstimmigkeiten aus, bei denen 10, 20 oder noch mehr Menschen involviert sind?

Ja, jetzt wird’s richtig kostspielig. Denn die Dynamik des Ärgers ist rasant.

Können und wollen Sie sich den Preis des Ärgers leisten?
Leider ist das Thema «Kostenverschwendung durch energieraubende Unternehmens-Kultur» bei den aller-wenigsten Führungskräften auf dem Radar. Dabei liegt hier ein riesengrosses Spar- und damit auch Wachstumspotenzial.

Worin liegt die Chance?
Haben Sie sich schon gefragt, wie stark Ihr Unternehmen profitieren würde, wenn es eine freudvolle, stärkende UNTERNEHMENS-KULTUR leben würde, in der der Ärger durch die Freude abgelöst wird, wo Konkurrenz durch Miteinander und Unzufriedenheit durch Tatendrang überstrahlt wird?

Was würde das für die Effizienz von Prozessen bedeuten, und was für die Verbindlichkeit im Miteinander, für klare Absprachen, für kreative Lösungsfindungen, für unkompliziertes Tun, für gegenseitiges Helfen, für Freude, die auch auf die Kunden rüberspringt etc.?

Lassen Sie sich diesen Gedanken gerne mal durch Kopf – und vor allem durchs HERZ – gehen. Und wenn Sie spüren, dass eine FREUDVOLLE UNTERNEHMENS-KULTUR im Grunde das ist, was Sie mit Ihrem Team und Unternehmen noch erfolgreicher machen wird – dann stehe ich Ihnen gerne für ein kostenfreies Gespräch zur Verfügung. Denn «Joyful Leadership» setzt genau hier an. Sie ist nicht nur meine Kernkompetenz. Sie ist auch meine grosse Passion. Ihre auch?

Buchen Sie sich unverbindlich einen Gesprächstermin und lassen Sie uns schauen, wie Sie nachhaltig Ihren Erfolg steigern. Durch die Kraft der Freude. Durch Joyful Leadership.

Ich freue mich auf unseren Austausch.
Herzliche Grüsse, Heidi Weber Rüegg

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